In der modernen Arbeitswelt verbringen viele Menschen sechs bis zehn Stunden täglich vor Bildschirmen – sei es am Computer, Smartphone oder Tablet. Diese intensive Bildschirmnutzung stellt eine erhebliche Belastung für die Augen dar und kann langfristig zu ernsthaften Beschwerden führen. Umso wichtiger ist es, frühzeitig geeignete Schutzmaßnahmen zu ergreifen und die eigenen Augen gezielt zu entlasten.
Symptome wie brennende Augen, verschwommenes Sehen oder anhaltende Kopfschmerzen sind häufige Warnsignale, die auf eine Überlastung der Augen hindeuten. Experten sprechen in diesem Zusammenhang vom sogenannten Computer-Vision-Syndrom, das sich in den letzten Jahren zu einem weit verbreiteten Problem entwickelt hat. Mit den richtigen Gewohnheiten und einfachen Hilfsmitteln lässt sich die Augenbelastung jedoch deutlich reduzieren – ohne auf digitale Geräte verzichten zu müssen.
👁️ 20-20-20-Regel: Alle 20 Minuten für 20 Sekunden einen Punkt in 20 Fuß (ca. 6 Meter) Entfernung fixieren – das entspannt die Augenmuskulatur spürbar.
💡 Richtige Beleuchtung: Bildschirmhelligkeit an die Raumbeleuchtung anpassen und direkte Lichtreflexionen auf dem Monitor vermeiden.
💧 Regelmäßig blinzeln: Bewusstes Blinzeln beugt trockenen Augen vor – bei intensiver Bildschirmarbeit blinzeln Menschen bis zu 70 % weniger als normal.
Warum lange Bildschirmarbeit die Augen belastet
Wer täglich stundenlang vor dem Bildschirm sitzt, stellt seinen Augen eine enorme Aufgabe: Sie müssen kontinuierlich auf einen eng begrenzten, künstlich beleuchteten Bereich fokussieren, was die Augenmuskulatur stark beansprucht. Hinzu kommt, dass wir beim Starren auf Monitore deutlich seltener blinzeln als normalerweise – die Folge ist eine verminderte Befeuchtung der Hornhaut, die sich durch Trockenheit, Brennen und Rötungen bemerkbar macht. Ähnlich wie man sich nach einem langen Tag im eigenen Wohnzimmer nach frischer Luft sehnt, brauchen auch die Augen regelmäßige Erholung und Abwechslung vom Nahsehen. Besonders die blaue Lichtkomponente moderner Displays steht im Verdacht, den natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus zu stören und die Augen langfristig zu schädigen.
Die häufigsten Augenbeschwerden durch Bildschirmarbeit
Wer täglich mehrere Stunden vor dem Computer verbringt, kennt die typischen Beschwerden, die sich im Laufe der Zeit einstellen: brennende, gerötete und tränende Augen gehören zu den häufigsten Symptomen, über die Betroffene berichten. Besonders weit verbreitet ist das sogenannte Dry-Eye-Syndrom, also das Austrocknen der Augen, das dadurch entsteht, dass Menschen beim konzentrierten Schauen auf den Bildschirm deutlich seltener blinzeln als normalerweise. Hinzu kommen Kopfschmerzen und Nackenverspannungen, die oft als direkte Folge einer übermäßigen Augenbelastung auftreten, wenn die Augenmuskulatur dauerhaft auf eine feste Distanz fokussiert bleiben muss. Viele Betroffene bemerken außerdem eine zunehmende Blendempfindlichkeit sowie verschwommenes Sehen, vor allem gegen Ende eines langen Arbeitstages. Um diesen Beschwerden gezielt entgegenzuwirken, kann beispielsweise der Einsatz einer Bildschirmarbeitsplatzbrille eine sinnvolle Maßnahme sein, da sie speziell auf die typischen Sehabstände am Arbeitsplatz abgestimmt ist und die Augen spürbar entlasten kann.
Die 20-20-20-Regel und andere Entlastungsübungen für die Augen

Eine der effektivsten Methoden, um die Augen bei langer Bildschirmarbeit zu entlasten, ist die sogenannte 20-20-20-Regel: Alle 20 Minuten sollte man für mindestens 20 Sekunden einen Gegenstand anschauen, der mindestens 20 Fuß (etwa 6 Meter) entfernt ist. Diese einfache Gewohnheit gibt den Augenmuskeln eine dringend benötigte Pause und beugt der typischen digitalen Augenermüdung effektiv vor. Ergänzend dazu helfen gezielte Augenentlastungsübungen wie bewusstes langsames Blinzeln, kreisförmige Augenbewegungen oder das kurzzeitige Abdecken der Augen mit den Handflächen, um Entspannung zu fördern und die Feuchtigkeit auf der Augenoberfläche zu erhalten. Wer diese kleinen Pausen konsequent in seinen Alltag integriert – ähnlich wie man auch andere Aspekte seiner Lebensqualität bewusst gestaltet, etwa beim Verkauf einer Immobilie sorgfältig vorgeht – wird langfristig von einer deutlich reduzierten Augenbelastung profitieren.
Ergonomische Bildschirmeinstellungen zum Schutz der Augen
Wer täglich viele Stunden vor dem Bildschirm verbringt, sollte die Anzeigeeinstellungen seines Monitors sorgfältig anpassen, um die Augen langfristig zu schützen. Die Bildschirmhelligkeit sollte dabei stets an die Umgebungsbeleuchtung angepasst sein – ist der Monitor deutlich heller oder dunkler als der Raum, ermüden die Augen schneller. Besonders empfehlenswert ist die Aktivierung eines Blaulichtfilters, da blaues Licht nachweislich die Augen stärker belastet und den natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus stören kann. Ergänzend dazu hilft eine ausreichend große Schriftgröße sowie ein hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund, um unnötiges Anstrengen der Augen beim Lesen zu vermeiden.
- Die Bildschirmhelligkeit immer an die aktuelle Raumbeleuchtung anpassen.
- Einen Blaulichtfilter aktivieren, um die Augen zu schonen und den Schlaf nicht zu beeinträchtigen.
- Auf einen hohen Kontrast zwischen Text und Hintergrund achten.
- Die Schriftgröße groß genug einstellen, damit kein Zusammenkneifen der Augen nötig ist.
- Den Bildschirm in einem Abstand von mindestens 50–70 cm zum Gesicht positionieren.
Hilfsmittel und Produkte für gesünderes Arbeiten am Bildschirm
Wer täglich viele Stunden vor dem Bildschirm verbringt, kann mit den richtigen Hilfsmitteln und Produkten aktiv dazu beitragen, seine Augen zu entlasten und langfristig zu schützen. Besonders empfehlenswert sind Bildschirmfilter und Blaulichtschutzbrillen, die den Anteil des schädlichen blauen Lichts reduzieren und so die Augen weniger ermüden lassen. Ergänzend dazu helfen künstliche Tränenflüssigkeit in Form von Augentropfen dabei, trockene und gereizte Augen zu befeuchten – ein häufiges Problem bei intensiver Bildschirmarbeit. Monitoreinstellungen und externe Software wie Blaulichtfilter-Apps ermöglichen es außerdem, die Farbtemperatur des Displays je nach Tageszeit automatisch anzupassen und die Augenbelastung damit weiter zu senken. Darüber hinaus tragen ergonomisch positionierte Bildschirme sowie entspiegelte Monitore dazu bei, störende Reflexionen zu minimieren und eine augenschonende Arbeitshaltung zu fördern.
💡 Blaulichtschutzbrillen reduzieren die Belastung durch hochenergetisches blaues Licht und können Augenermüdung spürbar verringern.
💡 Augentropfen mit künstlicher Tränenflüssigkeit helfen, trockenen Augen bei langer Bildschirmarbeit effektiv entgegenzuwirken.
💡 Entspiegelte Monitore und die richtige Bildschirmpositionierung gehören zu den einfachsten, aber wirkungsvollsten Maßnahmen für gesünderes Arbeiten.
Langfristige Gewohnheiten für dauerhaft gesunde Augen
Wer seine Augen langfristig gesund halten möchte, sollte die 20-20-20-Regel zur festen Gewohnheit machen: Alle 20 Minuten für mindestens 20 Sekunden einen Gegenstand in 20 Fuß Entfernung fixieren, um die Augenmuskulatur zu entlasten. Darüber hinaus ist es wichtig, auf eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Vitamin A, Lutein und Omega-3-Fettsäuren zu achten, da diese Nährstoffe die Sehkraft langfristig unterstützen. Ähnlich wie bei anderen Lebensbereichen, in denen vorausschauendes Handeln entscheidend ist – etwa bei effizienten Lösungen für die Zukunft – zahlt sich auch beim Augenschutz eine konsequente und vorausschauende Routine langfristig aus.
Häufige Fragen zu Augenschutz bei Bildschirmarbeit
Wie oft sollte ich bei der Arbeit am Computer eine Pause einlegen, um meine Augen zu schonen?
Bewährt hat sich die sogenannte 20-20-20-Regel: Alle 20 Minuten den Blick für mindestens 20 Sekunden auf einen etwa 6 Meter entfernten Punkt lenken. Diese kurzen Sehpausen entlasten die Augenmuskulatur, reduzieren digitale Ermüdung und beugen dem Computersehsyndrom vor. Ergänzend empfehlen Augenärzte, alle 1–2 Stunden eine längere Auszeit von 5 bis 10 Minuten einzuplanen, in der der Blick bewusst in die Ferne schweift und die Augen sich vollständig erholen können.
Welche Bildschirmeinstellungen helfen dabei, die Augen vor Belastung zu schützen?
Eine angepasste Bildschirmhelligkeit, die der Umgebungsbeleuchtung entspricht, verringert die Blendbeanspruchung erheblich. Wer den Kontrast erhöht und eine Schriftgröße von mindestens 12 Punkt wählt, vermindert die visuelle Anstrengung spürbar. Der Nachtmodus oder Blaulichtfilter reduziert den kurzwelligen Lichtanteil und kann abendliche Augenreizungen lindern. Auch ein Bildschirmabstand von 50 bis 70 Zentimetern sowie ein leicht nach unten geneigter Monitor gelten als ergonomisch sinnvoll, um Sehbeschwerden und Augenflimmern vorzubeugen.
Kann Blaulicht vom Monitor die Sehkraft dauerhaft schädigen?
Aktuelle wissenschaftliche Studien liefern keinen eindeutigen Beweis dafür, dass die Blaulichtintensität handelsüblicher Monitore die Netzhaut dauerhaft schädigt. Dennoch steht hochenergetisches kurzwelliges Licht im Verdacht, bei sehr langer Exposition zur digitalen Augenmüdigkeit beizutragen und den Schlaf-Wach-Rhythmus zu stören. Blaulichtfilter-Brillen oder softwarebasierte Farbtemperaturanpassungen können abendliche Beschwerden mildern, ersetzen jedoch keine regelmäßigen Sehpausen und keine augenärztliche Kontrolle bei anhaltenden Sehproblemen.
Was ist das Computersehsyndrom und wie äußert es sich?
Das Computersehsyndrom, auch als digitale Augenbelastung oder bildschirmbedingte Sehermüdung bekannt, beschreibt ein Beschwerdebild, das durch stundenlange Bildschirmnutzung entsteht. Typische Symptome sind brennende, tränende oder gerötete Augen, verschwommenes Sehen, Kopfschmerzen sowie Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich. Ursachen sind unter anderem seltenes Blinzeln, ungeeignete Beleuchtung und nicht korrigierte Sehfehler. Regelmäßige Pausen, eine gute Monitorergonomie und ausreichend Feuchtigkeit der Augenoberfläche helfen, die Symptome deutlich zu reduzieren.
Brauche ich eine spezielle Bildschirmarbeitsbrille und worin unterscheidet sie sich von einer normalen Lesebrille?
Eine Bildschirmarbeitsbrille ist speziell auf den typischen Sehabstand von 50 bis 100 Zentimetern zum Monitor ausgelegt, während eine herkömmliche Lesebrille für sehr kurze Distanzen von etwa 30 bis 40 Zentimetern optimiert ist. Gleitsichtbrillenträger müssen am Computer oft den Kopf ungünstig neigen, weshalb eine dedizierte Monitorbrille die Haltung und damit Nacken- und Augenbelastung verbessern kann. Ob eine solche Sehhilfe sinnvoll ist, lässt sich nur durch eine augenärztliche oder augenoptische Untersuchung mit gezielter Nahvisusbestimmung feststellen.
Welche Rolle spielt die Raumbeleuchtung beim Schutz der Augen am Arbeitsplatz?
Eine ausgewogene, blendfreie Raumbeleuchtung ist ebenso wichtig wie die Bildschirmeinstellung selbst. Direktes Sonnenlicht oder helle Deckenleuchten, die sich im Monitor spiegeln, erzeugen störende Reflexionen und erhöhen die visuelle Ermüdung. Indirektes, diffuses Licht mit einer Beleuchtungsstärke von etwa 500 Lux gilt als empfehlenswert für Büroarbeitsplätze. Der Monitor sollte seitlich zur Fensterfront positioniert werden, um Gegenlicht zu vermeiden. Mattsichtschutzfolien auf dem Bildschirm können zusätzlich Reflexionen minimieren und die Augenbelastung beim langen Arbeiten spürbar senken.
























